Fort- und Prüfungspflichtige Therapien für Säuglinge, Kinder und Erwachsene

Diese Therapieformen setzen eine zeit- und kostenintensive Zusatzausbildung voraus. Deshalb werden sie von den Krankenkassen höher vergütet und von Ihnen mit einem höheren Eigenanteil bezahlt. Nur der geprüfte Therapeut darf diese dann an den Patienten verabreichen. Achten Sie bitte im eigenen Interesse darauf, dass der Therapeut im Besitz einer schriftlichen Genehmigung der Krankenkasse ist.

Besonders wichtig erscheint mir dies bei der Behandlung von Säuglingen oder Kindern. Die 10-wöchige Fortbildung ist sehr kostenintensiv und mit diversen Prüfungen und einer Abschlussprüfung verbunden.

Sie können sich oder Ihr Kind in meiner Praxis über ein Rezept oder gegen Barzahlung untersuchen und behandeln lassen, da ich Bobaththerapeutin für Säuglinge und Kinder sowie Heilpraktikerin  (Physiotherapie) bin. Weiterhin habe ich eine abgeschlossene Ausbildung mit Prüfungszertifikat als Manualtherapeutin, Lymphtherapeutin und Bobattherapeutin für Erwachsene. Dies können Sie unter dem Button "über uns" nachsehen. Zudem hängen die hier genannten namentlichen Prüfungszertifikate öffentlich in der Anmeldung aus.

Manuelle Therapie (personenbezogene Zertifikate)



Meine Ausbildung zur Manualtherapeutin habe ich sowohl in Boppard als auch in Neuss unter Leitung verschiedenster Fachlehrer sowie ärztlichen Leitern absolviert, so dass ich jetzt viele verschiedene Mobilisationstechniken anwenden kann.

Mit der Manuellen Therapie lassen sich Blockaden (Bewegungseinschränkungen) in der Wirbelsäule  oder den Extremitätengelenken beheben.

Mit speziellen Griffen werden die zusätzlich vorhandenen, schmerzhaften Veränderungen an den Sehnen und Muskeln behoben.

Die Manuelle Therapie ist besonders erfolgreich beim "Hexenschuss" oder dem "Tennisellenbogen".

Eine rein medikamentöse Behandlung bringt hier zwar eine kurzfristige Schmerzlinderung beseitigt jedoch die Ursache nicht, so dass es schnell zu Rezidiven kommt.


Die Kontraindikationen aber auch die Wirkung der Manuellen Therapie sind bekannt bzw. bewiesen. Sie wird deshalb von den Krankenkassen erstattet.

Es handelt sich um eine weiterbildungspflichtige Therapieform, die bei einer Verordnung über Manuelle Therapie nur durch den geprüften und zertifizierten Therapeuten durchgeführt werden darf. Achten Sie also auf die Zertifikate Ihres Sie behandelnden Therapeuten.

Kindertherapie nach Bobath (personenbezogenes Zertifikat)

Meine Ausbildung zur Bobaththerapeutin für Säuglinge, Kinder und Erwachsene habe ich am Früh- förderzentrum in Köln zusammen mit Kinderärzten, Ergotherapeuten und Logopäden absolviert.
Das neue Bobath-Konzept ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept, welches sowohl Aspekte aus der Physiotherapie, der Ergotherapie sowie der Logopädie vereinigt. So verbessert Ihr Kind in meiner Praxis neben seinen motorischen Fähigkeiten auch seine Laut- und Sprachbildung. Bei Problemen mit der Mundmotorik z. B. Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufname oder sensomotorischen Störungen
z. B. nicht rechtzeitig abgebaute Reflexe erhalten die Eltern eine Anleitung, die sie mit Hilfe von Alltagtagsgegenständen ohne großen Aufwand in ihren Tagesablauf einbauen können. Mit viel Spass macht ihr Kind bei dieser Art der Behandlung mit. Durch die ganzheitliche Therapie unter einem Dach können Sie als Eltern schon innerhalb einer Behandlung die ersten Erfolge erkennen.

Schwerpunkte meiner Ausbildung waren unter anderem:

1. Sowohl die motorische als auch die psychisch-emotionale Entwicklung von Kindern zu erkennen.
2. Das Erarbeiten der Hand-Hand-, der Hand-Fuß- und der Hand-Fuß-Mund-Koordination.
3. Das spielerische Erarbeiten der Positionswechsel und Fortbewegungsmöglichkeiten:
    Umdrehen, Robben, Krabbeln, Hinsetzen, Aufstehen, Stehen,
Gehen, Laufen, Springen und Hüpfen
    unter Berücksichtigung des Alters und den persönlichen Vorlieben und Neigungen des Kindes.
4. Die richtige Lagerung und Behandlung von Kindern und von Frühgeborenen direkt nach der Geburt.
5. Die zeitgemäße Entwicklung und Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern unter Beachtung der
    motorischen und kognitiven (geistigen) Fähigkeiten und Fertigkeiten des Individuums bei Alltags-
    aktivitäten nach dem ganzheitlichen Bobath-Konzept.
6. Die erforderliche Be- bzw. Nachbehandlung von Kiss-Kindern.
7. Das Erkennen und die Behandlung von Störungen im Bereich der Sensomotorik (Wahrnehmung)
    und Mundmotorik. Hierunter fallen z. B. Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme oder
    Sensibilitätsstörungen bzw. pesistierende Reflexe.
8. Die Anleitung der Eltern dem Kind ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu
    ermöglichen.
9. Die Vereinigung von physiotherapeutischen, ergotherapeutischen und logopädischen Ansätzen
    während einer Behandlungseinheit so dass Ihr Kind rundherum gut versorgt wird.
  
"Bewegung wird eigentlich nicht gelehrt. Vielmehr soll das Gefühl für Bewegung vermittelt werden, und zwar so alltagsnah wie möglich." (Berta Bobath) ⇓⇓⇓

Mit 8 Monaten konnte ich mich weder alleine Umdrehen noch Hinsetzen oder Krabbeln und jetzt habe ich mit Hilfe der neuen Bobath-Therapie einen altersgemäßen Entwicklungsstand und kann ...
Sitzen und coole Musik machen...
mit der Tante "Kuck-Kuck" Spielen...
Krabbeln und Klettern...
und natürlich "Knutschen".


Das "Bobath-Konzept für Säuglinge und Kinder" erzielt schon direkt nach der Geburt sehr gute Erfolge.

Durch ausgesuchte Lagerungstechniken, dem richtigen "Handling" und altersgerechten Spielangeboten ist die neue Bobath-Therapie für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen /-störungen, nach einer Früh- geburt, bei Wahnehmungsstörungen z.B. Mißempfindungen oder Temperaturempfindlichkeit und bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten z.B. Kontaktschwierigkeiten oder Ängstlichkeit bestens geeignet.

Da die "Beweglichkeit / Motorik" (Physiotherapie) eine erste Fähigkeit der menschlichen Entwicklung darstellt, ist sie die Grundlage für die spätere, differenzierte Wahrnehmung (Ergotherapie) und die altersgerechte Sprachentwicklung (Logogpädie).

Durch das von mir angewandte "Bobath-Konzept" kann Ihr Kind mit viel Spaß unter Berücksichtigung seiner eigenen Persönlichkeit neben einer Verbesserung seiner Feinmotorik (Greifen / Zeigen) sowie der Grobmotorik (Krabbeln / Laufen) und der damit verbundenen Vergrößerung seines Aktionsradius auch die ersten Lautbildungen und Wörter lernen sowie seine Körperwahrnehmung spielend schulen.

Zu einer Verbesserung der Beweglichkeit gehören je nach Alter des Kindes das Umdrehen, Robben, Sitzen, Krabbeln, Hinknien, Klettern, Aufstehen, Laufen, Treppensteigen, Hüpfen und das Springen.

Weiterhin wird bei diesem neuem ganzheitlichen Therapie-Konzept ein großes Augenmerk auf die Sensomotorik (Körperwahrnehmung), auf die Förderung der Feinmotorik (Greifen / Schreiben) und auf die Mundmotorik (Essen / Sprechen) gelegt.

Fazit: Je besser sich Ihr Kind in frühster Kindheit bewegen kann, desto schneller lernt es sprechen und
         hat so später keine Schwierigkeiten im Kindergarten oder in der Schule.

Bobath für Erwachsene (personenbezogenes Zertifikat)

Meine 9-monatige Ausbildung zur Bobaththerapeutin für
Säuglinge, Kinder und Erwachsene
mit theoretischem, praktischen und schritftlichen Teil umfasste insgesamt 430 Unterrichtsstunden. Zusätzliche Hausaufgaben in Form von Fallanalysen und Videodokumentationen waren erforderlich. Ausbildungsbegleitend habe ich außerdem noch an der Hedwig-Dransfeld-Schule in Werl gearbeitet.

Den 4-wöchigen schulischen Ausbildungsteil für die Behandlung von Erwachsenen mit erworbenen Hirn-
schädigungen habe ich ebenso in Köln absolviert.
Er beinhaltete die Übertragung des Erlernten auf die Erwachsenen und umgekehrt, da Erwachsene im Alter vieles verlernen was Kinder erst erlernen müssen.
Erst beide Kursteile zusammen ergeben somit
    zum Schluss ein sinnvolles Ganzes.

Das "Bobath-Konzept für Erwachsene" ist sowohl bei Patienten mit erworbener Hirnschädigung z.B. Schlaganfallpatienten aber auch bei Patienten mit Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose geeignet.

Der Patient erhält kleine Hilfestellungen um ihm eine größtmögliche Unabhängigkeit zu gewährleisten. Zusätzlich werden gegebenenfalls die Angehörigen angeleitet, so dass der Patient möglichst selbständig und so lange es geht in seinem gewohnten Umfeld verbleiben kann. Die Hilfestellungen bzw. Anleitungen beziehen sich auf Alltagsaktivitäten so z.B. das Essen, die Körperpflege und das eigenständige Fortbewegen.

Manuelle Lymphdrainage (personenbezogenes Zertifikat)

Meine Ausbildung zur Lymph- und Odemtherapeutin habe ich unter Leitung des Fachlehrers für Lymphologie Herrn Sascha Ternedde sowie der ärztlichen Fachleitung von Frau Dr. Grudrun Storm im "Haus am Schloßpark", der Fachklinik für Lymphologie und Ödemkrankheiten in Bad Berleburg, erfolgreich abgeschlossen.

Mit der Manuellen Lymphdrainage wird sowohl die körpereigene Abwehr als auch das Lymphsystem gestärkt und es kommt somit zu einer schnelleren Wundheilung.

Durch schub- und kreisförmige Bewegungen deren Reihenfolge festgelegt ist, wird die Schwellung von körperfern nach körpernah verschoben und abgebaut. Gleichzeitig bilden sich Umgehungskreisläufe, welche den Lymphabfluss erst ermöglichen.

Die Manuelle Lymphdrainage findet ihre Anwendung sowohl in der Onkologie (Krebsheilkunde) als auch im Anschluss an Operation und dient dem schnellerem Heilungsverlauf sowie dem Schwellungsrückgang und wirkt entzündungshemmend.